Website – wenn Komplexität zum Geschäftsmodell gehört

Wenn Unternehmen heute einen neuen Online-Auftritt angehen, dauert es keine drei Minuten, und der Name WordPress fällt. 2026 halten Agenturen, Programmierer und Online-Marketer an dem Narrativ fest: „Das ist der Gold-Standard, die gängigen Web-Baukästen reichen nicht aus.” Irrtum, eine moderne Plattform wie Squarespace bietet vielfältigere Optionen für funktionales sowie ästhetisches Webdesign. Ein Realtalk für Unternehmen, der ihnen die Wahl der richtigen Plattform leicht macht.

 

Wordpress hält einen Marktanteil von etwa 60 Prozent weltweit und ist somit laut Statista „das beliebteste Content-Management-System zur Erstellung und Pflege von Webseiten und Blogs, welches ohne Programmierkenntnisse genutzt werden kann.“ Deshalb hält es sich bei Agenturen sowie im Online-Marketing hartnäckig als Standard. Das System ist ein Dinosaurier, dazu altbacken, schwerfällig und kompliziert. 2003 entstanden, war WordPress anfangs nicht mehr als ein rudimentäres Weblog zur chronologischen Veröffentlichung von Texten. Ein überladenes Tool aus permanent angeflanschten Plug-ins, Udates und Zusatzcode – technisch gewachsen, aber alles andere als straff und effizient.

Schreitisch mit Desktop und Wordpress, davor Kaffeetasse, Tastatur zwei Hände, foto unsplah Fikret Tozak
 

Erfordert keine Programmierung ?

Und die Aussage „keine Programmierkenntnisse nötig" stimmt nur bedingt, denn ohne zusätzlichen Code wird es dünn. Wenn nämlich eine Website etwas hermachen soll, braucht es hier diverse Plug-ins, das x-te Update und fast immer zusätzliche Programmierungen. Vonseiten der Agenturen oder Webdesigner wird diese Schwerfälligkeit schöngeredet oder gar als Alleinstellung angepriesen. „Klar, wir können Ihnen alles zaubern, sprich programmieren, das kostet Extra. Aber gerade haben wir keine Kapazitäten frei.“

 

Mehrkosten und Abhängigkeit vom Dienstleister

Auch wenn nicht alle Serviceanbieter es so halten – es scheint, diese ausufernden Strukturen sind Teil der Erlöskette. Diese endet nämlich mit der Erstellung einer Website meist nicht. Der Aufwand für Programmierer sowie Wartungsverträge bzw. Abos (= Retainer) bringen zusätzlichen Umsatz. Das verursacht den Kunden Mehrkosten und steigert ihre Abhängigkeit von den Dienstleistern. Und so werden oft kleinste Änderungen in Rechnung gestellt – etwa das Einpflegen von Texten und Bildern auf der Website. Mehrere Kunden erzählten von einer solchen Abo-Falle für „Wartung und Pflege der Website".

Team von Mitarbeitern sitzen an großem Schreibtisch mit diversen Rechnern
 

Gestaltung folgt Schema F

Und mit dem Festhalten am Altbekannten geht oft noch etwas anderes einher: das fehlende Gespür für Gestaltung als wesentlicher Bestandteil einer Website. Online-Marketer oder Agenturen – vier bis fünf Jahre am Markt – reden über „KPIs und Conversion-Rates”. Aber verstehen meist wenig über Typografie, Seitenstruktur und Layout, weil das „alles nicht so wichtig ist.” Bedeutet: Schema F statt Verständnis für die Auftraggeber und Zielgruppe, Marketing-Blaupausen statt Individualität. Es ist dann egal, ob Bäckerei, Handwerksbetrieb, Luxusmarke, Coach, Architektin, Immobilienentwickler, Ingenieurbüro oder Interiordesigner – einfach allen die Standards aus dem Online-Marketing überstülpen – passt schon.

So berichten mir Unternehmen, die genau das erlebt haben mit ihrer Website: die üblichen animierten „3 Steps zur Lösung”, Textwüsten, die im 15. Orbit die Argumentationskette wiederholen. Dann noch Checklisten mit roten Kreuzen und grünen Haken, eine Vielzahl von fetten Wörtern und schlechte Typografie. Dazu die eine Prise Drama (= Druck) in Form von künstlicher Verknappung: Angebot gilt nur noch bis gestern, buche jetzt!

Und wie die ganze Chose am Ende aussieht und auf Website-Besucher wirkt? Das ist zweitrangig, weil man das ja angeblich so macht und nicht anders und nur so verkauft.Zufall ist das nicht. Wer schon bei der Wahl des Systems nicht hinterfragt und offen für Neues ist, ruft bei der Gestaltung meist auch nur die üblichen Standards ab. Kein Wunder also, dass ausgerechnet die lautesten WordPress-Verfechter oft dieselben sind, deren Websites vom Design nicht so überzeugen.

Der Wind hat sich längst gedreht

Das öde Narrativ, Baukastensysteme könnten keine guten Websites liefern, ist überholt. Squarespace wurde 2003 gegründet – im gleichen Jahr wie WordPress –, doch der Fokus lag von Anfang an auf schönen, funktionalen Websites, ganz ohne Programmierung. Genau das macht die Plattform bis heute stabil, intuitiv und im Alltag deutlich wartungsärmer, ohne Bastelstunden im Hintergrund. Was viele WordPress-Apologeten gerne ausblenden: Natürlich lässt sich auch in Squarespace Code einbauen, falls gewünscht. Anders als bei WordPress ist das dort aber kein Muss. Und mit der Fluid Engine wurde der Funktionsumfang nochmal maximiert.

 

Alles, was Webdesign können muss

Konkret: Eine Website mit Squarespace bedeutet maximale visuelle Qualität, vielfältige Design-Optionen und stabile Prozesse. Attraktive Templates stehen bereit und erleichtern den Start. Davon ist das Layout sowie jeder Abschnitt nach Gusto anpassbar. Eigene Schriften? Einfach per Knopfdruck hochladen. Die Fluid Engine als moderner Drag-and-Drop-Editor bietet eine flexible Gestaltung und ermöglicht fantastische Layouts und animierte Blöcke. Bilder und Texte können sich einfach überlappen, ganz wie Sie das von hochwertigen Printmagazinen gewohnt sind.

Inhalte, Bilder oder neue Referenzen tauschen Sie im Alltag mit wenigen Klicks selbst aus. Bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützt Sie KI. Das Layout der mobilen Ansicht lässt sich unabhängig von der Desktop-Ansicht anpassen und optimieren. Ein Beispiel: Überflüssige Bilder in der mobilen Ansicht? Einfach das Ebenen-Symbol öffnen, Bild anklicken, Auge zu – weg sind sie einfach auf Knopfdruck

Bevor ich weiter ins Schwärmen gerate: Vertiefende Informationen über den Reiz von Squarespace finden Sie direkt im Creative Editor der Website. Klicken Sie auch gerne durch die moxitude-Website, den Shop und die Unterseiten für einen Eindruck.

 

Freude an Webdesign

Dass Squarespace so viel bietet, ist eine fantastische Nachricht. Doch das System zu beherrschen und voll auszureizen, damit eine überzeugende Website gelingt, ist eine andere Hausnummer. Ja, es kostet Zeit – die die wenigsten Unternehmen haben –, und man muss Freude daran haben, sich da rein zu fuchsen. Das ist genau mein Ding.

Frau mit dunklen kurzen Haaren im schwarzen Polo-Shirt mit weißer Kante

Ich habe mehr als zehn Jahre Erfahrung und bin Squarespace Silver Partner. Damit habe ich Zugriff auf ein Expertennetzwerk, regelmäßige Schulungen sowie exklusive Neuerungen, bevor sie allen zur Verfügung stehen. Sie planen gerade Ihre neue Website? Dann lassen Sie uns Ihre Anforderungen in einem Erstgespräch durchgehen. Melden Sie sich einfach hier >.

Disclaimer: Es besteht keinerlei Kooperation mit Squarespace, ich schreibe aus Überzeugung – nichts sonst.


Entstehung dieses Beitrags

Neulich fiel mir auf Instagram wieder ein typischer Post aus der Marketing-Bubble vor die Füße (rechts). Die These: „Eine Website muss funktionieren – nicht schön sein.“ Ich schrieb als Kommentar: Nein, sie muss beides.

Dass Funktion und Ästhetik zusammengehören, ist so wahr wie banal, gilt eigentlich für alles, doch insbesondere beim Online-Auftritt, von wegen: Menschen ein positives Erlebnis bieten, sich als KMU von der besten Seite zeigen, seriös und kompetent wirken. Der Weg dahin würde mit WordPress steinig, mit Squarespace wird er Ihnen geebnet.

Schwarzer Text auf beigem Grund
 
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